Ostdeutsche Musiker & Bands

Die bekanntesten Musiker Ostdeutschlands – eine Übersicht / Liste

Aus dem Osten Deutschlands stammen viele, noch bis heute bekannte Musiker aus den unterschiedlichsten Gengres. Heutzutage kennt jeder Musiker bzw. Komponisten wie Hanns Eisler oder Bands wie Karat oder „Die Puhdys„.
Die bekanntesten Musiker & Bands Ostdeutschlands sollen hier, sortiert nach Branche und Gründungsdatum, in einer Übersicht, Erwähnung finden:

Die Musikgeschichte Ostdeutschlands im 20. Jahrhundert

Trotz starker Behinderung der Entwicklung der Musik durch die Führung der DDR entwickelten sich herausragende Musiker in der DDR, die auch heute noch bekannt und teilweise aktiv sind, wie z.B. die „Puhdys“, Silly und „Karat“.
Einzigartig an der Entwicklung der Musik der DDR ist vor allem, dass sie sich nur innerhalb der DDR entwickelte und sich durch das fast vollständige Eliminieren von äußeren Einflüssen durch die Führung der DDR in eine komplett landeseigene Musik entwickelte. Westliche Musiker durften nur bedingt und vor allem erst nach Überprüfung des Staates in der DDR Konzerte geben.

Vor allem eine eigene Art Swing entwickelte sich durch die notwendige Veränderung des ursprünglichen Swing, der aus Amerika stammte, den der Staat wegen der Herkunft nicht billigte.
Dies war ebenfalls bei der Beatmusik der Fall, die sich vor Allem an westlichen Idolen wie „The Beatles“ und „The Rolling Stones“ orientierte.

Alle Texte und Auftritte wurden durch den Staat auf eine rebellische Haltung hin überprüft, sodass es nicht möglich war, politische Texte zu verwenden, die ohne Umschweife regimekritisch waren. Selbst ausländische Namen wurden nicht geduldet (siehe „Team 4″).
Dagegen wurde die Entwicklung von Kampfliedern ganz besonders gefördert (siehe Hanns Eisler). Mit dem Aufnehmen des Singens von Kampfliedern in die Freizeitgestaltung sollte die Jugend zur Propagandabewegung animiert und in Kampfstimmung versetzt werden. Die Förderung der Entwicklung von Kampfliedern zeigt sich insbesondere dadurch, dass die DDR ein alljährliches „Festival des politischen Liedes“ einrichtete und sich diese Veranstaltung zur größten ihrer Art entwickelte.

Mit dem Fall der Mauer fiel auch der sogenannte „Eiserne Vorhang“, der nicht nur durch die Mauer realisiert worden war. Die Fans von Musikstilen, die in der DDR nicht genehmigt waren, konnten nun endlich ihren Musikgeschmack ausleben und ungehindert zu Konzerten von auch westlichen Bands gehen. Verständlich ist auch, dass viele derer, die der durch die Führung der DDR bestimmten Musik überdrüssig geworden waren, neue Musik für sich entdecken und erleben wollten.
Damit wurde das Interesse an den früher so populären ostdeutschen Musikern vorerst gemildert oder fast gänzlich unterbrochen, sodass sich viele berühmte und gute Bands auflösten.

Aufgrund dieser einzigartigen Entwicklung sollen die bekanntesten Musiker Ostdeutschlands hier, sortiert nach Branche und Gründungsdatum, Erwähnung finden:

ostdeutsche Musiker der ernsten Musik

Klassik

ostdeutsche Musiker & Bands

Rock

Vorreiter für die Rockmusik in der DDR war die Beatmusik. Am Ende der Beatmusik kann man ablesen, dass der Rock ungefähr Mitte der 60er Jahre entstand. Der Sound der Beatmusik tendierte immer mehr in Richtung, sodass sich eine eigene Musikrichtung ab Anfang der 70er Jahre offensichtlich herauskristallisierte. Zuerst wurde der Rock stattlich gebilligt und durch verschiedene Wertungssendungen oder „Rythmus 71″ seit 1971 sogar gefördert. Dieser relativ lockere Umgang, wenn man von den staatlichen Prüfungen absieht, die der Staat vornahm, zog sich bis zu den“Weltfestspielen“ im Jahre 1973 hin. Diese fanden in Deutschland statt. Ziel der Regierung der DDR war also lediglich eines gutes Bild bei den Gästen abzugeben. Zur Unterhaltung dieser wurden viele Konzerte zugelassen und die Regelungen zur Überwachung des Inhalts der Konzerte, wie zum Beispiel die „60/40-Regel“ (60% inländischer Anteil; 40% ausländischer Anteil), wurden in dieser Zeit noch weiter gelockert. Nach 1973 wurden die Konzerte jedoch noch strenger als zu Beginn der Zeit des Rocks kontrolliert. Dies spitzte sich bis 1975 zu, sodass es 1975 zu einem berühmten Auftrittsverbot kam: Die Band „Renft“ durfte keine Konzerte mehr geben. Durch die strengen Maßnahmen endete die Hochzeit Mitte der 70er Jahre. Nach der Wende sank zunächst das Interesse an den ostdeutschen Rockbands, da man nun endlich nicht nur die Bands hören konnte mit denen man schon vertraut war, sondern auch die „originalen“, westlichen Bands. Mitte der 90er stieg das Interesse wieder und zahlreiche Bands starteten eine Comeback-Tour.

Weitere Musikstile in Ostdeutschland

Schlager

Beatmusik

Swing

Blues / Jazz

Heavy-Metal

Sonstige

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