Ostdeutscher Blues & Jazz

Der Jazz benötigte ungefähr 20 Jahre, um auch in Ost-Deutschland verbreitet zu sein. Ende der 40er Jahre, kurz nach Ende des Krieges, wurden erste Lieder durch AMIGA aufgenommen und die ersten Orchester entstanden.

Unzählige Stile entsprangen aus dem Jazz. Um die 70er Jahre fanden viele Musikerwechsel von Rockbands zu Jazzbands statt. Diese Musiker prägten den Stil der Bands mit, wodurch zeitweise einige Rocklieder Jazzelemente aufwiesen und umgekehrt. Karlheinz Drechsel (siehe unten) trug durch die Gründung des „Internationalen Dixieland-Festival“, das in Leipzig heute noch stattfindet, wesentlich zur Verbreitung des Jazz bei.

Karlheinz Drechsel (1930-heute)
Karlheinz Drechsel war Schlagzeuger in der Jazzband „Elb Meadow Ramblers“. Sein Spitzname „Dr. Jazz“ verrät, dass er als einer der größten Aktivisten im Bereich des Jazz gilt. Dafür wurde er 2004 mit der Ehrenmedaille der Landeshauptstadt Dresden und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Jürgen Kerth (1948-heute)
Jürgen Kerth gründete 1971 ein nach ihm benanntes Quintett, aus dem später ein Trio wurde. Ihn zeichnet exzellentes Gitarrenspiel und auch hervorragender Gesang aus. Auch als Songwriter ist er mit Liedern wie „Mädchen, mir kommt’s verdächtig vor“ oder „Lied vom halben Glück“ bekannt.

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