Sonstige ostdeutsche Musikstile

Im folgenden Text sind ostdeutsche Bands aufgelistet, die trotz ausgefallener Musikrichtungen sehr populär geworden sind.

Auch Bands ausgefallener Musikrichtungen wurden national und auch international bekannt. Dies machte wohl auch die professionelle Ausbildung aller Musiker der DDR durch zahlreiche Fachhochschulen möglich.

Filmorchester Babelsberg (1918-heute)
Das „Filmorchester Babelsberg“ hat seinen Ursprung in dem „UFA-Sinfonieorchester“, das 1918 als erstes Filmorchester gegründet wurde. Das Orchester benannte sich 1946 in „DEFA-Sinfonieorchester“ um. Als Komponist für Filmmusiken machte sich vor allem der Dirigent Karl-Ernst Sasse einen Namen. Er komponierte alleine ungefähr 500 Filmmusiken. Erst 1993 entstand das noch heute bestehende „Filmorchester Babelsberg“ , nachdem die Musiker in verschiedenen anderen Orchestern gespielt hatten, weil das Studio verkauft worden war. Seitdem nimmt das Orchester wieder Lieder mit vielen bekannten Musikern auf und spielt Lieder für bekannte Serien.

MTS (1973-heute)
„MTS“ ist eine Band, die Bänkellieder mit kabarettistischen Inhalten spielt. Gleich ein Jahr nach der Gründung gelang der Band ein noch heute gut bekannter Hit namens „10 böse Autofahrer“. Die Band sammelte einige Erfahrung, indem sie bei Konzertreisen von „Karat“, „4PS“ oder der „Hansi Biebl Band“ mit auftreten durfte. Das letzte Album, „Schlechte Männer“, erschien 2009.

Die Prinzen (1987-heute)
„Die Prinzen“ sind ein siebenköpfige A-Capella-Band. 1987 gründete sich die Band unter dem Namen „Die Herzbuben“, wechselte jedoch ihren Namen aufgrund Verwechslungen mit den „Wildecker Herzbuben“ in „Die Prinzen“. Zeitweise wird das A-Capella-Septett durch E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug oder Keyboard begleitet. Alle Musiker waren in ihrer Kindheit in sehr berühmten Chören tätig. Die meisten bei dem etablierten „Thomanerchor“. Die bekanntesten Hits sind „Ich wär‘ so gerne Millionär“ oder „Deutschland“. Das 20-jährige Bestehen feierte die Band 2011.

Kinderlieder

Gerhard Schöne

Reinhard Lakomy

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