Ostdeutscher Heavy Metal

Heavy Metal in der DDR war trotz AMIGA Veröffentlichungen nur eine Randerscheinung. Bands wie MCB oder Formel 1 konnten sich Beliebtheit erspielen.

Wiederum der Vorreiter für die Heavy-Metal-Szene waren normale Rockbands, die in den 70er Jahren immer mehr zu dem Genre des Heavy-Metal tendierten. Dies war zum Beispiel bei den „Puhdys“, „City“ aber auch anderen Rockbands der Fall. In den 80er Jahren löste sich das Genre vom Rock und es entstand eine eigene Heavy-Metal-Szene.
Etwa 150 Heavy-Metal-Bands entstanden in dieser Zeit. Diese Entwicklung war von der Regierung der DDR nicht gern gesehen und sie tat zumindest passiv alles, was die Bands hinderte, sodass nicht viele Lieder aufgenommen, ausgestrahlt und gehört werden konnten. Erst ab 1987 konnten Heavy-Metal-Bands mit dem staatlichen Label „AMIGA“ Lieder aufnehmen und das auch nur, wenn Lieder von ihnen Woche um Woche erneut in den Charts landeten. Aus diesem Grund lösten sich viele Bands auf oder zogen in den Westen.

MCB (1983-heute)
MCB waren auf der Suche nach einem Ausdrucksmittel, welches sie in der Musikrichtung Heavy Metal finden sollten. 1985 war ein Erfolgsjahr für die Band, denn hier wurde eines ihrer Konzerte mitgeschnitten und im Rundfunk gesendet. Ein bekanntes Lied der Band ist „Heavy Mörtel Mischmaschine“.

Formel 1 (1981-1987;1999-2000)
Formel 1 war neben MCB eine Pionier-Band in der Heavy Metal Szene. Ihr Musikstil orientierte sich an dem Musikstil der Heavy-Metal Bands „Judas Priest“ oder „Iron Maiden“. 1987 löste sich die Band auf, da viele Mitglieder Ausreiseanträge stellten. 1999 feierten sie ihr Comeback, lösten sich jedoch ein Jahr später aufgrund von mangelnder Resonanz abermals und endgültig auf.

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